Bernd

Maltisten-Westfalen

Hallo liebe Freunde des gepflegten Destillates,

 

hier nun etwas zu mir und meiner Beziehung zum destillierten Gerstensaft:

 

Vor rund zwanzig Jahren hatte ich über meinen fast 10 Jahre älteren Bruder die ersten Kontakte zu Whiskies, in diesem Falle, wie so oft, waren es gute Blends und leichte Iren.

Zwischenzeitlich verflüchtigte sich dieses Interesse, bis im Jahr 2002 eine Flasche Lagavulin 16yo meinen Weg kreuzte. Diese hat mich dann ordentlich infiziert.

 

Seitdem interessiere ich mich für alles, was mir ins Glas kommt, wobei sich kräftige Islays und wunderbar fruchtige Bourbon-Cask-Abfüllungen als meine Favoriten herauskristallisiert haben. Kein Wunder, dass mein persönliches Whisky-Highlight der 66er Bowmore darstellt –ich durfte ihn zu Zeiten trinken, in denen er noch bezahlbar war. Mittlerweile versuche ich im Zeitalter der Whishyhysterie und den teils horrenden Preisen verstärkt, schmackhafte Abfüllungen zu günstigen Preisen zu ergattern. Das dies noch (halbwegs) funktioniert, zeigen die Abfüllungen meiner beiden Freunde Maggie und Bill Miller (Scotch Single Malt Circle) und die Destillate der C&S Dram Collection, aber auch so manche Eigenabfüllung des einen oder anderen Händlers wird diesem Anspruch gerecht.

 

Wenn ich mich nicht mit dem Wasser des Lebens beschäftige, so habe ich mit meinem 41-Stunden-Job, in dem ich Unfallverletzten vom Schreibtisch aus zu helfen versuche, meinem über hundert Jahre alten Zechenhaus in Castrop-Rauxel und meinen beiden Jungs genug zu tun.

Dass Single Malt eine faszinierende Materie ist, hat zwischenzeitlich auch meine Lebensgefährtin Sandra, die mir mit ihrem geschickten Zeitmanagment und ihrer Unterstützung die Teilnahme an so manchem Event ermöglicht, entdeckt.

Dass hinter den Whiskies eine Vielzahl von netten Leuten, Abfüllern, Importeuren, Händlern und privaten Enthusiasten steht, konnte sie nach nur einem Messe-Wochenende selbst erfahren.

Wer mich aus verschiedenen Whisky-Foren kennt, der weiß: Tasten und tasten lassen!